Schwimmen an der Oberfläche – eine Replik auf die Reaktionen auf Passigs Bibliothekskritik

Seit Tagen beschäftigt mich die Frage, wieso mich all die verschiedenen Reaktionen der Bibliothekswelt (eine Übersicht findet sich hier: Gelesen in Biblioblogs (45.KW’13)) auf Kathrin Passigs Bibliotheksartikel so langweilen bzw. bisweilen abstoßen. Die meisten Artikel sind eigentlich ganz nett und tun niemandem weh – was ganz offensichtlich mein Problem ist. Um etwas geordnet … hier gibts den Rest vom Text…

Das große Ganze

Im ersten Entwurf für diese Dienstags-Pöbelei stand als Titel „Schluss mit dem Technik-Populismus“.

Woher kam dieser sich in der ersten Idee für eine Überschrift wiederspiegelnde Aufreger? Natürlich aus der BuB – wie so oft. Was mich dann da aufregt sind gar nicht die Inhalte die dort stehen, sondern die vielen Dinge die dort nicht stehen. Exemplarisch dafür ist – und es tut mir ein bißchen leid, dass es schon wieder ihn trifft – der Artikel „Apps downloaden ist wichtiger als RAK“ von Christoph Deeg (das gleiche gilt für den Artikel von Boris Hänßler, der fühlt sich an als hätte mir jemand das Internet ausgedruckt). Nachdem ich den Artikel fertig gelesen hatte, blieb kaum mehr als pure Ablehnung übrig (obwohl ich gerade den Teil des Satzes „[…] ist wichtiger als RAK“ immer unterschreiben würde).

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Ein glänzendes Plädoyer für Eigenverantwortlichkeit…

Unter dem Titel: „Alles Grauzone!“ – Bibliotheken in die Pflicht nehmen  findet sich beim Blog „Lauter Bautz’ner“ ein Erlebnisbericht , der auf wunderbare Weise den Bogen schlägt von Kommunalpolitik über Jugendschutz und Musik zu bibliothekarischer Verantwortung. Er zeigt insbesondere auch (ohne es deutlich erwähnen zu müssen), dass die Zensurdebatte – … hier gibts den Rest vom Text…

Bibliothekarisches Eigentor

Ist es nicht bitter, wenn politische Entscheidungen zu Stadtteilbibliotheksschließungen mit dem selben oberflächlichen Geseier begründet werden, das der eigene Berufsstand seit Jahren betreibt? Hintergrund: Relativ wenige Nutzer in den Stadtteilen  Im Vergleich zu den zentralen Büchereien in der Innenstadt sei der Betriebsaufwand für die drei Stadtteilbibliotheken angesichts der Nutzerzahlen dort … hier gibts den Rest vom Text…

Das große Wort: Demokratie – hier mal für Bibliotheken

In meinen Beiträgen und Kommentaren finden sich immer wieder Verweise und kleine Hinweise, in denen in verschiedensten Formen das Wort Demokratie auftaucht. Für manche mag es nach albernem Pathos klingen, um die Wichtigkeit der Beiträge zu überhöhen. Andere fragen sich vielleicht, was jetzt bitte wählen gehen mit Bibliotheken zu tun … hier gibts den Rest vom Text…